Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Form der manuellen Therapie, die den Menschen als Einheit betrachtet. Im Mittelpunkt steht nicht ausschließlich die Behandlung einzelner Symptome, sondern die Suche nach den möglichen Ursachen Ihrer Beschwerden.

Unser Körper ist ein komplexes Zusammenspiel von Muskeln, Gelenken, Organen, Faszien, Nerven und Blutgefäßen. Beeinträchtigungen in einem Bereich können Auswirkungen auf andere Körperregionen haben und Beschwerden hervorrufen. Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, solche funktionellen Einschränkungen zu erkennen und den Körper dabei zu unterstützen, seine natürlichen Selbstregulations- und Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Was ist Osteopathie

Eine Person liegt auf einer Couch und ein Therapeut oder eine Therapeutin führt eine Behandlung durch, möglicherweise eine physiotherapeutische Massage oder Chiropraktik. Im Hintergrund sind Bücherregale mit medizinischen und anatomischen Büchern sowie verschiedene medizinische Modelle und Gegenstände zu sehen.

Mein Behandlungsansatz

Jeder Mensch bringt eine individuelle Geschichte mit. Frühere Verletzungen, Operationen, Stürze, Geburten, Fehlhaltungen oder anhaltender Stress können das natürliche Gleichgewicht des Körpers verändern und langfristig Beschwerden verursachen.

Deshalb beginnt jede Behandlung mit einer ausführlichen Anamnese und einer sorgfältigen osteopathischen Untersuchung. Gemeinsam gehen wir den möglichen Ursachen Ihrer Beschwerden auf den Grund und entwickeln ein individuelles Behandlungskonzept.

Je nach Befund ergänze ich die osteopathische Behandlung durch weitere naturheilkundliche Verfahren wie Triggerpunktbehandlung, Kinesiologisches Taping, Vital- oder Breuss-Massage sowie präventive Lymphdrainage. So entsteht eine Therapie, die optimal auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Die drei Säulen der Osteopathie

Die Osteopathie umfasst drei eng miteinander verbundene Behandlungsbereiche, die sich gegenseitig ergänzen.

Parietale Osteopathie

Eine sitzende Frau im weißen T-Shirt mit Tattoos am Arm und gepunkteten Hosen, hält die Hand einer stehenden Krankenschwester, die sie lächelnd unterstützt. Sie befinden sich in einem Behandlungsraum neben einem Fenster und einem bunten Gemälde an der Wand.

Die parietale Osteopathie beschäftigt sich mit dem Bewegungsapparat. Behandelt werden Funktionsstörungen von Muskeln, Gelenken, Knochen, Bändern und Faszien.

Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und die natürliche Funktion des Körpers wiederherzustellen.

Viszerale Osteopathie

Eine Physiotherapeutin behandelt eine Patientin auf einer Behandlungsliege in einer Praxis. Im Hintergrund sind Fenster mit Pflanzen auf der Fensterbank.

Die viszerale Osteopathie widmet sich den inneren Organen sowie deren Aufhängungen, Blut- und Lymphgefäßen. Eine eingeschränkte Beweglichkeit der Organe kann sich auf verschiedene Bereiche des Körpers auswirken.

Durch gezielte manuelle Techniken können Spannungen gelöst und die natürliche Organbeweglichkeit unterstützt werden.

Craniosacrale Therapie

Eine medizinische Fachkraft kümmert sich um eine ältere Patientin im Behandlungszimmer, mit anatomischen Modellen im Hintergrund.

Die craniosacrale Therapie konzentriert sich auf den Schädel, die Wirbelsäule, das Kreuzbein sowie die umgebenden Membranen und Flüssigkeiten.

Mit sanften manuellen Techniken werden Spannungen gelöst und die körpereigenen Regulationsmechanis-men unterstützt.

Wann kann Osteopathie sinnvoll sein?

Zwei Frauen in einem Behandlungsraum, eine sitzt auf einem Stuhl und die andere steht hinter ihr, während sie eine Behandlung durchführt.

Eine osteopathische Behandlung kann unter anderem unterstützend eingesetzt werden bei:

  • Rücken-, Nacken- und Gelenkbeschwerden

  • Muskelverspannungen

  • Bewegungseinschränkungen

  • Kopfschmerzen und Migräne

  • Beschwerden nach Operationen oder Verletzungen

  • Verdauungsbeschwerden

  • stressbedingten Beschwerden

  • funktionellen Beschwerden verschiedener Organsysteme

Ob eine osteopathische Behandlung in Ihrem individuellen Fall sinnvoll ist, klären wir gemeinsam im persönlichen Gespräch.

Behandlungsablauf

Ein Mensch hält eine Modell eines menschlichen Wirbelsäulen-Teils, vermutlich für medizinische oder anatomische Zwecke.
Mehrere wissenschaftliche Diagramme und Grafiken, darunter Balkendiagramme, Tortendiagramme und Tabellen mit Daten auf einem weißen Papier.

Der Ersttermin dauert etwa 50 Minuten und umfasst:

  • eine ausführliche Anamnese

  • die Besprechung Ihrer aktuellen Beschwerden

  • die Durchsicht vorhandener Labor- oder Arztbefunde

  • eine umfassende osteopathische Untersuchung

  • die erste Behandlung

  • Kosten: 100 €

Der Folgetermin dauert etwa 50 Minuten und umfasst:

  • ein Gespräch zum aktuellen Beschwerdeverlauf

  • eine Behandlung.

  • Kosten: 90 €

Frequenz und die Anzahl der Behandlungen richtet sich nach dem jeweiligen Beschwerdebild des Patienten.

Bei Bedarf berate ich Sie auch zur sinnvollen Supplementierung.

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